| Cerbone, der aus Afrika vor den vandalistischen
Verfolgungen flüchtete, erreichte im Jahre 534 Populonia,
wo er zum Bischof geweiht wurde. 559 war gezwungen aus Populonia
vor den Verfolgungen der Longebarden nach Elba zu flüchten.
Dort zog er sich oberhalb von Poggio und Marciana in eine kleine
Höhle neben einem Wasserlauf zurück und betete und
meditierte bis zu seinem Tode. Seine wenigen Anhänger,
erzählt man sich, überführten seinen Körper
auf seinen Wunsch hin, den Verfolgern trotzend nach Populonia,
und kehrten unversehrt nach Elba zurück. Die Erinnerungen
an Cerbone dokumentieren eine der ersten christlichen Präsenzen
auf der Insel Elba; der Ort seiner Meditationen wurde im XV
Jahrhundert durch eine kleine Kapelle mitten im Wald neben einer
Quelle, gekennzeichnet. Die kleine Kirche die vor Kurzem restauriert
wurde, mit einem kleinen Anbau, welcher einige Jahrzehnte lang
als Kloster von Franziskanern benutzt wurde, ist zur Einsiedelei
geworden. |
| |
|
|