| Der kleine See
Terranera ist mit schwefelhaltigem Wasser gefüllt. Die grüne
Farbe bildet einen starken Kontrast zum Blau des Meeres, von dem der
See nur durch wenige Meter des gleichnamigen Strandes getrennt ist,
welcher aus mineralhaltigem Sand besteht.
Der See befindet sich im östlichen Teil Elba’s. Von Porto
Azzurro aus die Straße in nördlicher Richtung nach Rio
nell’Elba nehmen, und nach wenigen Kilometern rechts Richtung
Camping Reale abbiegen.
Vom Strand aus führt ein kleiner Pfad in nördliche Richtung,
durch üppige mediterrane Vegetation und eine interessante geologische
Formation, der nach einigen hundert Metern (dabei sind auch einige
Felsen zu erklettern und zu überqueren), zum Strand Terranera
führt.
Die Farbe des Strandes ist wirklich ungewöhnlich, etwas matt
an wolkigen Tagen erleuchten im Licht der Sonne jedoch tausende von
blendenden Reflexen. Millionen von silbern leuchtenden Fragmenten
empfangen die Besucher in der Umgebung dieses ehemaligen Minengebietes.
An der felsigen Küste sind noch Reste der Industriellen Einrichtungen
zu erkennen. |

Foto: Ingrid Guthmann
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Die zweite vorherrschende Farbe hier ist
das typische rostrot der Felsen in diesem eisenhaltigen Gebiet.
Schon von weitem leuchtet der smaragdgrüne Wasserspiegel des Sees,
dessen Farbe je nach Sonneneinstrahlung auch in intensive blaugrüne
Töne wechselt. Wer Zeit hat einen ganzen Tag hier zu verbringen,
kann diese Farbwechsel beobachten und außerdem eine geologische
Exploration machen und die unterschiedlichen Atmosphären dieses
Ortes im Verlauf des Tages genießen. Wie kommen alle diese
verschiedenen Farben zustande?
Das zerkrümelte Mineral Hämatit,
bewirkt die schwarze Farbe des Strandes. Ein bekanntes eisenhaltiges
Mineral, welches bis vor wenigen Jahrzehnten hier abgebaut wurde und
von dem es auf der Insel auch verschiedene wunderschöne Sammlerexemplare
zu sehen gibt.
Die goldfarbenen formschönen Kristalle bestehen aus Pyrit,
weiteres eisenhaltiges Mineral, von dem berühmte Sammlerstücke
in alle Welt gegangen sind.
Die rötlichen Farben hingegen stammen vom Limoniet und anderen
Oxidanten des Eisens, entstanden durch die Oxidation der beiden vorher
genannten Minerale.
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