| TORRE DI SAN GIOVANNI
An der Strasse die von Marina di Campo zum Monte
Perone führt
Wachturm aus dem XI. Jahrh. von der Republik Pisa zur Verteidigung
Elbas erbaut.
Von dort aus wurde der Schiffsverkehr in der Enge von Piombino und
dem davorliegenden Meeresabschnitt kontrolliert. Er war Teil eines
Systems von Wachtürmen die in Sichtweite voneinander standen und die
militärischen Informationen optisch aneinander weitergaben.
Seit Jahrhunderten wacht er über den Golf von Campo, und obwohl er
durch Bombenangriffe beschädigt, die Instandhaltung vernachlässigt
wurde und er den klimatischen Einflüssen trotzt, hat er nichts von
seiner Herrschaftlichkeit verloren.
Eine Bewegung des enormen Granitmassives auf dem er erbaut wurde,
hat seine statische Situation noch verschlechtert. 1965 wurden durch
den Denkmalschutz Pisas Restaurierungsarbeiten an den Rissen durchgeführt
welche durch die Bewegung des Massivs entstanden sind. |
PIEVE
DI SAN GIOVANNI IN CAMPO
An der Strasse die von Marina di Campo zum Monte Perone führt
Die Kirche von San Giovanni in Campo, auf halber Höhe des Monte
Perone oberhalb von den Bergorten San Piero und San Ilario erbaut,
stellt das grösste religiöse Bauwerk romanischen Stils dar, dass auf
Elba erhalten blieb.
Die Erbauung führt in die zweite Hälfte des XII Jahrh. zurück und
zeigt die gleichen architektonischen Eigenschaften anderer elbanischer
Kirchen; ein einziges rechteckiges Kirchenschiff mit halbkreiförmigem
Abschluss.
Die Mauern im Inneren des Bauwerkes sind mit Granit verkleidet (die
Granitbrüche befinden sich nahe der Kirche und sind heute noch in
Betrieb).
Interessant auch die Front, die an ihrer Oberseite einen Glockenturm
präsentiert der noch fast ganz erhalten ist. |