Dieses antike Oratorium wurde im Jahre 1570 im
Auftrag des Prinzen von Piombino erbaut, und wurde dem Schutzheiligen
der Pest geweiht. Später wurde der Name S. Marco hinzugefügt,
weil die Kirche Ort der Fürbitten mit Prozession und Segnung
der Minen wurde, die jedes Jahr am 25. April durchgeführt wurden.
Diese Tradition wurde bis zum Jahre 1890 beibehalten. Im Jahre 1830
wurde der Bau auf Kosten der Gemeinde von Rio vergrößert,
wurde dann jedoch nach wenigen Jahren als Lagerhalle für die
Minen benutzt. 1851 noch immer als Lagerhalle genutzt, wird der
Bau erneut Restaurations- und Vergrößerungsarbeiten welche
die ursprüngliche Form definitiv veränderten, unterzogen
und dann wieder religiösen Zwecken zugeführt. Die Kirche
wurde nun Sitz der Brüderschaften des Heiligen Sakraments und
der Heiligen San Rocco und San Marco. Vom Jahre 1856 bis zum Jahre
1934 Sitz der Kirchengemeinde S. Barbara.